Tech-Buzz: Drohnen, Virtual Reality, geknacktes iPhone

20. März 2015, 16:17
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Amazon darf Paket-Lieferdrohnen in den USA testen, Computer-Brillen werden ein Milliarden-Business und eine kleine Maschine kann angeblich den PIN-Code aus iPhones auslesen.

Amazon darf Paket-Lieferdrohnen in den USA testen, Computer-Brillen werden ein Milliarden-Business und eine kleine Maschine kann angeblich den PIN-Code aus iPhones auslesen.
Amazon darf die Auslieferung von Paketen mittels Drohnen in den USA testen. Die Federal Aviation Administration (FAA) hat Amazon ein "experimental airworthiness certificate" ausgestellt. Amazon darf damit die Drohnen auch ausserhalb der Firmengeläde testen. Sie müssen aber immer in Sichtweite eines Piloten bleiben, dürfen nicht höher als 400 Fuss fliegen und nur bei Tageslicht und bei gutem Wetter durchgeführt werden.
Amazon hat die "Lizenz zum Testen" mit ziemlich hemdsärmeligen Methoden ergattert. In einem Brief an die FAA drohte der Versandhändler damit, die Drohnen ausserhalb der USA zu entwickeln, falls er keine Bewilligung zum Testen der Geräte erhalte.
Milliarden mit Brillen
Spricht man von "Virtual Reality" geht es meistens um Brillen, die mit Bildschirmen
Die wichtigste Anwendung für Computer-Brillen oder auch -Helme werden Spiele sein, so die britischen Marktforscher von Business Insider Intelligence. Im Jahr 2020 sollen bereits 26,5 Millionen solcher "Head-Mounted Displays" verkauft werden, schätzen die Briten.
4-stellige PIN-Codes aus dem iPhone holen
Ebenfalls in Grossbritannien kann man für gerade mal 119.99 Pfund ein Gerätchen kaufen, mit dem man angeblich das vierstellige Zahlenpasswort aus einem iPhone herausholen kann. Das Gerätchen nützt eine Sicherheitslücke im iOS aus. Diese wurde mit dem November-Update geschlossen, den aber nicht alle User installiert haben.
Eine britische Sicherheits-Firma hat die Hardware getestet. Sie kann offenbar die Funktion, "erase data after 10 attempts", umgehen. Die Maschine geht primitiv vor: Nach jedem Versuch unterbricht sie die Stromversorgung des iPhones, so dass der Versuch nicht im Flash-Speicher gespeichert wird. Dies macht den "Brute-Force"-Angriff ausgesprochen langsam. Im schlimmsten (oder besten) Fall braucht die Maschine bis zu 111 Stunden, um den 4-stelligen PIN-Code zu knacken. (hc)
(Foto: Unser ehemaliger Praktikant Colin Simon beim Ausprobieren von Google Glass.)

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