Tech-Konzerne sind (noch) keine Gefahr für hiesige Banken

6. Februar 2019, 13:11
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Gute Nachrichten für Twint, UBS und Co.

Gute Nachrichten für Twint, UBS und Co.: Schweizer wollen ihr Geld nicht Amazon, Google, Facebook und Co. anvertrauen. Nur 23 Prozent der Schweizer Bevölkerung könnten es sich "gut bis sehr gut" vorstellen, bei mindestens einem der grossen Technologie-Konzerne ein Bankkonto zu haben. Noch etwas weniger würden ihre Versicherung einem Tech-Unternehmen anvertrauen, geht aus einer repräsentativen Umfrage von Moneyland hervor.
Nur 14 Prozent der Befragten könnten es sich vorstellen, ein Bankkonto bei Google zu führen. Womit Google im Vergleich zu Apple, Amazon, Facebook oder Uber noch gut abschneidet.
Glaubt man den Ergebnissen, müssen sich Schweizer Institute wie die Kantonal-, Grossbanken und auch Versicherungen zumindest vorerst noch keine Sorgen um eine Abwanderung ihrer Kunden in Richtung US-Tech-Konzerne machen.
Unterschiede in den Umfrageergebnissen gibt es nach Region und Alter. Bewohner der Romandie sind den Tech-Riesen gegenüber skeptischer als die Deutschschweizer und Ältere skeptischer als die Jüngeren: 23 Prozent der 18- bis 25-Jährigen könnten es sich gut bis sehr gut vorstellen, ein Bankkonto bei Google zu haben, bei den 26- bis 49-Jährigen sind es noch 18 Prozent und, bei den 50- bis 74-Jährigen sogar nur sechs Prozent, so ein Beispiel. (kjo)

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