Technik treibt Energieeffizienz

24. November 2021, 12:21
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Trotz drastischem Zuwachs bei Computern und Co. seit dem Jahr 2000 verbrauchen in der Schweiz die Geräte immer weniger Strom.

Eine vom Bundesamt für Energie (BFE) initiiert Analyse der hierzulande verkauften Haushalts- und Elektronikgeräte zeigt, dass der Gesamtenergieverbrauch all dieser Geräte in den letzten 20 Jahren um rund 16% gesunken ist, obwohl die Geräteanzahl um fast 42% zugenommen hat.
Die Daten vom ICT-Branchenverband Swico und vom Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) zeigen, dass dank grösserer Technologiesprünge die Effizienzgewinne bei den IT-, Büro- und Unterhaltungselektronik-Geräten mit 56% seit dem Jahr 2000 grösser sind als die bei den Haushaltsgrossgeräten mit rund 30% seit dem Jahr 2002.
So seien in der Schweiz im letzten Jahr rund 31 Millionen IT-, Büro- und Unterhaltungselektronik-Geräte im Einsatz gewesen, rund 54% mehr als im Jahr 2000 (20,1 Millionen). Die stärkste Bestandszunahme sei bei den Notebooks (+5,3 Millionen Stück), Tablets (+4,6 Millionen) und Set-Top Boxen (+3 Millionen) zu verzeichnen gewesen, teilt das BFE mit.
Um rund 50% sparsamer seien aber alle Gerätekategorien im IT-Bereich geworden. Konstatiert wird denn auch, dass trotz der höheren Leistungsfähigkeit und längeren Nutzungsdauer der Geräte ihr Energieverbrauch in den letzten 20 Jahren um 43% von 2612 auf 1488 Millionen kWh zurückgegangen sei.
Als Gründe für den hohen Verbrauchsrückgang werden der technologische Fortschritt und veränderte Kaufpräferenzen (weniger Desktops, dafür mehr Laptops und Tablets) genannt. Zudem spiele die Einführung von Mindestanforderungen beim Stand-by-Verbrauch oder die Wirkung von Energieetiketten und Labels eine Rolle.

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