Temenos bei den Schweizer "Bären" nicht vor 2018

28. Juli 2016, 10:59
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Vor wenigen Wochen hat Julius Bär die Ende 2015 übernommene Commerzbank International Luxembourg integriert.

Vor wenigen Wochen hat Julius Bär die Ende 2015 übernommene Commerzbank International Luxembourg integriert. Wie 'finews.ch' schreibt, ging es der Zürcher Privatbank bei dieser Übernahme nicht nur um die erworbenen Kundengelder sondern primär um die IT und das IT-Know-how des Luxemburger Bankinstituts. Denn bei der Commerzbank ist das Kernbankensystem T24 von Temenos im Einsatz, wie das Branchenblatt schreibt.
Julius Bär hat sich vergangenen Februar entschieden. Dieser soll die Front-End-Lösung liefern. Dem Bericht zufolge sollen die Standorte in Hongkong und Singapur nächstes Jahr mit dem neuen System ausgestattet werden.
Von Asien über Luxemburg in die Schweiz
Das neue Kernbankensystem soll schrittweise in allen Standorten eingeführt werden. Begonnen wird damit in Asien, wie die Privatbank damals mitteilte. In Singapur soll zudem ein globales Zentrum für verschiedene operative Bereiche entstehen und zwar basierend auf der neuen IT-Struktur, so 'finews.ch' weiter.
Anschliessend sollen die Standorte in Europa umgerüstet werden. Dabei spiele die Commerzbank International Luxembourg eine zentrale Rolle. Denn ausgehend von Luxemburg sollen die europäischen Standorte migriert werden. Die 30 IT-Spezialisten der übernommenen Commerzbank sollen laut dem Bericht an den übrigen Standorten die Migration auf T24 als Experten begleiten. In der Schweiz soll "dem Vernehmen nach" die Migration nicht vor 2018 stattfinden. (kjo)

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