Temenos bleibt rot

26. Juli 2012, 10:02
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Weiterhin Verlust beim Genfer Bankensoftware-Hersteller. Der neue CEO leitet neue Massnahmen ein.

Weiterhin Verlust beim Genfer Bankensoftware-Hersteller. Der neue CEO leitet neue Massnahmen ein.
Der kriselnde Bankensoftware-Hersteller Temenos konnte zwar für das zweite Quartal acht Go-Lives vorweisen, doch der neue CEO David Arnott musste zugeben, dass der vergangene Dreimonatsabschnitt enttäuschend war. Als Begründung verwies er auf die wirtschaftlichen Unsicherheiten sowie auf die Schwierigkeit, Neukunden zu akquirieren.
Temenos blieb mit einem Minus von 49'000 Dollar Millionen Dollar weiterhin in den roten Zahlen. Letztes Jahr war der Verlust mit 21,8 Millionen Dollar allerdings noch wesentlich höher. Der Umsatz sank um 14 Prozent auf 105,6 Millionen Dollar, wobei der für Softwarehersteller wichtige Lizenzumsatz um 38 Prozent rückläufig war.
Nun leitet das Unternehmen neue Massnahmen ein, um wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Die Kosten sollen um weitere 20 Millionen Dollar reduziert werden. Ausserdem wurden Strukturen und Prozesse vereinfacht. Drittens wurden gewisse Management-Ebenen reduziert. (mim)

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