Temenos-Projekt bei den Bären "auf gutem Weg"

6. September 2017, 13:33
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Ende letzten Jahres liess die Privatbank Julius Bär verlauten, man wolle im zweiten Quartal 2017 die Migration auf das Temenos-System in Asien abschliessen.

Ende letzten Jahres liess die Privatbank Julius Bär verlauten, man wolle im zweiten Quartal 2017 die Migration auf das Temenos-System in Asien abschliessen. Ganz fertig ist man damit noch nicht. Das Projekt in Asien befinde sich in seiner finalen Phase und man werde in den nächsten Wochen live gehen können, so die Bank gegenüber inside-it.ch.
Asien, wo die Bank rund 25 Prozent ihres verwalteten Vermögens hat, agiert als Pilot für das globale Projekt. Der europäische Projekt-Hub für die Migration auf die T24 Plattform von Temenos ist Luxemburg. Dort mache man gute Fortschritte, erklärt ein Mediensprecher der Privatbank. Die ersten Kundengelder sollen im vierten Quartal 2017 migriert werden. In der Schweiz seien derzeit die Vorbereitungsarbeiten im Gange. Bis 2020 schliesslich sollen alle Buchungszentren des Finanzinstituts auf der gleichen Plattform laufen mit identischen Operationsmodellen und harmonisierten Prozessen.
Ende 2016 hiess es, das Projekt koste mehrere hundert Millionen Franken. Diese Aussagen stimmen weiterhin, bestätigt die Bank. Da die Kosten nicht separat ausgewiesen sondern im ordentlichen Budget sei, könne man aber keine weiteren Angaben dazu machen. (kjo)

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