Temenos will an die Bank-Schalter

13. Juni 2006, 10:32
  • rechenzentrum
  • temenos
image

Der börsenkotierte Genfer Hersteller von Core-Banking-Software will sich mit einem neuen Produkt einen neuen Markt erschliessen.

Der börsenkotierte Genfer Hersteller von Core-Banking-Software will sich mit einem neuen Produkt einen neuen Markt erschliessen.
Temenos, der börsenkotierte Genfer Hersteller von Core-Banking-Systemen, will sich einen neuen Markt im Frontoffice von Banken erschliessen. "Wir glauben, dass der Front-Office-Markt wichtig ist und sogar schneller wächst als unser traditioneller Markt im Backoffice", erklärt Chefstratege Mark Gunning das Motiv von Temenos. Ausserdem, so Gunning, habe man bereits ein Produkt, das eine volle Palette von Aktivitäten rund um einen Kunden in einer einzigen Darstellung präsentieren könne. Da sei es logisch gewesen, darauf aufbauend das gleiche auch für eine Front-Office-Anwendung zu entwickeln.
Das Produkt, mit dem Temenos den neuen Markt angehen will, heisst "Temenos ARC". Es soll sowohl als Zusatzapplikation zur Core-Banking-Lösung T24 als auch als Stand-alone-Produkt verkauft werden. Lanciert wird ARC in verschiedenen Phasen. Der grösste Teil der Komponenten soll gemäss Temenos noch im Laufe dieses Jahres Kunden für Betatests und neue Implementationen zur Verfügung gestellt werden. Generell erhältlich soll ARC im ersten Quartal 2007 werden.
ARC steht als Abkürzung für "Acquire, Retain and Cross-sell": Anwenderbanken, so argumentiert Temenos, könnten damit ihre Kundengewinnung und -Bindung verbessern und den Umsatz durch den leichteren Verkauf von für einen bestimmten Kunden passenden Zusatzservices erhöhen.
Die Lösung enthält Module für operationelles und analytisches Customer Relationship Management, die Automatisierung von Geschäftsprozessen und die Einbindung von verschiedenen Verkaufskanälen. Das Modul für den Workflow in Prozessen soll dabei fähig sein, auch komplizierte Abläufe wie die Erstregistrierung eines Kunden oder die Bearbeitung eines Kreditantrags zu automatisieren. (Hans Jörg Maron)

Loading

Mehr zum Thema

image

RZ-Ausfälle kosten schnell mal mehr als 1 Million Dollar

Eine internationale Studie zeigt, dass die Betreiber auch im nachhaltigen Umgang mit Strom und Wasser noch Verbesserungs­potenzial aufweisen.

publiziert am 22.9.2022
image

2023 zieht Helvetia den eigenen RZs den Stecker

Helvetia will komplett in die Cloud. Wir haben mit CTO Achim Baumstark, Cloud-Leiter Raphael Graber und Michael Hanisch von AWS über die Migration gesprochen.

publiziert am 15.9.2022
image

Swissbit entwickelt jetzt auch SSDs für Rechenzentren

Der Schweizer Speicherhersteller spannt mit dem US-Unternehmen Burlywood zusammen und will in den RZ-Bereich vorstossen.

publiziert am 15.9.2022
image

Equinix hat wieder ausgebaut

Das ZH4 von Equinix hat weitere 850 Quadratmeter Fläche erhalten.

publiziert am 15.9.2022