Terminierungsgebühren machen Orange zu schaffen

27. Oktober 2011, 12:46
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Das zum Verkauf stehende Schweizer Telekommunikationsunternehmen Orange kämpt mit sinkenden Umsätzen.

Das zum Verkauf stehende Schweizer Telekommunikationsunternehmen Orange kämpt mit sinkenden Umsätzen. Dieser sank von 976 Millionen Franken im Vorjahr auf 923 Millionen. Gemäss Orange sei vor allem die Senkung der Mobilfunkterminierungsgebühren Schuld am Umsatzrückgang. Klammert man diese aus, so ist der Umsatz hingegen um 3,6 Prozent gestiegen. Auch die Zahl der Mobile-Kunden nahm leicht um 19'000 auf 1,592 Millionen zu. Nicht eingerechnet sind dabei die Kunden der Mobile Virtual Network Provider (MVNO), wie Coop Mobile oder Ortel. Rund 56 Prozent der Orange-Abokunden nutzen inzwischen ein Smartphone. Vor einem Jahr lag diese Zahl noch bei 45 Prozent.
France Telecom will seine Tochter Orange Schweiz verkaufen. Inzwischen sollen bereits diejenigen Interessierten ausgewählt worden sein, die sich in einer "Due Diligence"-Phase die finanziellen Details von Orange näher anschauen dürfen, bevor sie ihr nächstes Gebot abgeben. (bt)

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