Tessiner bauen für Google Hirn­strukturen nach

27. Oktober 2015, 13:33
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Das Institut für künstliche Intelligenz der Tessiner Universitäten USI und SUPSI hat in Zusammenarbeit mit der TU München ein neues Spracher­kennungs­system für Google entwickelt.

Das Institut für künstliche Intelligenz der Tessiner Universitäten USI und SUPSI hat in Zusammenarbeit mit der TU München ein neues Spracher­kennungs­system für Google entwickelt. Es soll präziser arbeiten, Geräuschkulissen ausblenden und weniger Rechenleistung benötigen. Unterstützung habe das Projekt vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung erhalten, schrieb die Tessiner Fachhochschule SUPSI am Montag in einem Communiqué.
Die Grundlage für die Neuentwicklung der Google-Anwendungen auf iOS- und Android-Geräten bilden sogenannte "rekurrente neuronale Netze", wie sie im Gehirn vorkommen. Die nun entwickelte künstliche Nachempfindung eines neuronalen Netztes soll in der Lage sein, Millionen von Lauten und Wörtern zu speichern und diese für Sprachbefehle nutzbar zu machen. Die Software kommt laut Communiqué auch für die maschinelle Übersetzung und die Interpretation von Bildern, sowie für Sprachanalysen zum Einsatz. (sda/mik)

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