Teure Zürcher Schul-Software beschäftigt das Parlament

20. April 2012, 09:23
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Ein IT-Projekt im Stadtzürcher Schul- und Sportdepartement hat um ein x-faches mehr gekostet. Geplant waren 160'000 Franken, gekostet hat die Software rund 2,1 Millionen Franken. Für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) des Stadtzürcher Gemeinderats, die gestern getagt hat, sei das laut 'SDA' aber kein Problem. Nur die Tatsache, dass die Budetüberschreitung nicht früh genug mitgeteilt wurde, sei unzulässig.
Das Departement hat eine Software zur Verwaltung der Globalkredite entwickelt, mit welcher die Schulen ihre finanziellen Mittel effizienter einsetzten soll. Das 2007 erstellte IT-Tool soll den SchulleiterInnen ermöglichen, ihre Budgetplanung selbständig zu gestalten. Das sei mit dem vorherigen Programme von IRP beziehungsweise SAP nicht möglich gewesen.
Laut einer Mitteilung der RPK sei die Budetüberschreitung bereits seit 2008 bekannt gewesen, so 'SDA' weiter. Sie wurde jedoch weder in der Rechnung noch in der Begründung für die Zusatzkredite 2 im Jahr 2009 erwähnt, und das sei unzulässig. Künftig sollen Fehler sofort der RPK gemeldet werden und bei Budetüberschreitung müsse ein Zusatzkredit eingeholt werden. (lvb)

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