Thurgau: Mehr Informatik für angehende Lehrer

22. Juli 2019, 14:40
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Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Verordnung über die Promotion, Maturitätsprüfung und berufliche Grundausbildung an der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) angepasst.

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Verordnung über die Promotion, Maturitätsprüfung und berufliche Grundausbildung an der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) angepasst. Die wichtigste Änderung betrifft das Fach Informatik. Dort wird die Zahl der Stunden von zwei auf acht Semesterlektionen erhöht.
Die Änderungen würden keine Mehrkosten verursachen, da in anderen Fächern entsprechende Kürzungen vorgenommen würden, heisst es. Die neuen Stundentafeln werden am 1. August 2020 in Kraft treten und gelten für die ab diesem Zeitpunkt ins erste Semester eintretenden Jugendlichen.
An der PMS können Jugendliche innert vier Jahre eine Matura erwerben. Zusätzlich gibt es eine integrierte Grundausbildung zum Lehrer (Kindergarten, Primar- und Sekundarschule). Nach Abschluss können Jugendliche direkt in das zweite Studienjahr der Pädagogischen Hochschule einsteigen.
Informatik wird an den Mittelschulen zur Pflicht
Spätestens ab dem Schuljahr 2022/23 soll Informatik an Schweizer Gymnasien als obligatorisches Fach eingeführt werden. Dafür haben sich der Bund und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ausgesprochen.
Bei einigen Kantonen hat man sich für eine frühere Einführung des Informatikunterrichts entschieden. Bereits im vergangenen Schuljahr etwa startete der obligatorische Informatikuntericht im Kanton St. Gallen pflicht.
Kürzlich gab auch der Kanton Zürich bekannt, in den Untergymnasien neue Schwerpunkte setzen zu wollen. Mit dem Projekt "Gymnasium 2022" wird es mehr Lektionen in den MINT-Fächern geben und für Themen wie Robotik Platz geschaffen werden. (kjo)

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