Ti&m wird Integrationspartner von Transferwise

12. November 2020, 16:14
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Der IT-Dienstleister Ti&m spannt mit Payment-Anbieter Transferwise zusammen, um bei den hiesigen Banken die aufwändigen Auslandüberweisungen zu vereinfachen.

Schweizer Banken, die die Technologieinfrastruktur von Transferwise integrieren wollen, können das hierzulande neuerdings mit Ti&m realisieren. Man habe eine strategische Partnerschaft geschlossen, die ermögliche, "Transferwise for Banks" nahtlos bei Schweizer Banken zu implementieren, schreibt der IT-Dienstleister. Damit können Banken "Auslandsüberweisungen End-to-End digital und mit einer über zehn Jahre optimierten User Experience" abwickeln. Weiter wird die Schnittstelle zwischen der britischen Transferwise und Ti&m hervorgehoben. Die erlaube es den Banken, die Integrationszeit und Entwicklungsprozesse im Hintergrund erheblich zu minimieren.
Im Endeffekt übernehme Transferwise den Prozess für die aufwändigen und ressourcenintensiven Auslandüberweisungen inklusive Compliance und Kundensupport, wobei die Transfervolumen im eigenen Institut generiert werden, verspricht Ti&m.
Die Briten betonen denn auch, dass ihre Mission darin bestehe, jedem Zugang zu schnellen, günstigen und transparenten internationalen Überweisungen zu verschaffen: "Die Partnerschaft mit Ti&m bringt uns diesem Ziel ein weiteres Stück näher".
Der Payment-Anbieter unterhält seit Sommer 2020 hierzulande bereits eine Partnerschaft mit der Digitalbank Neon sowie eine Schnittstelle zur Finstar-Plattform der Hypothekarbank Lenzburg. Um was es geht, wurde dabei so erklärt: Transferwise besitzt in verschiedenen Währungsräumen der Welt Konten und umgeht so die klassische Auslandsüberweisung. So werde bei einer Überweisung von Schweizer Franken nach Indien das Geld vom Neon-Konto des hiesigen Nutzers auf das Schweizer Transferwise-Konto eingezahlt und Rupien aus dem indischen Konto von Transferwise an den Empfänger ausbezahlt, erklärte Neon den Vorgang.

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