Tipps wie man Apps für 65plus entwickelt

14. September 2016, 14:38
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Die Generation 65plus soll nicht von der Digitalisierung ausgeschlossen werden (und könnte nebenbei ein lukratives, weil grosses Zielpublikum sein).

Die Generation 65plus soll nicht von der Digitalisierung ausgeschlossen werden (und könnte nebenbei ein lukratives, weil grosses Zielpublikum sein). Aber eine Umfrage in der Schweiz im Jahr 2015 ergab, dass die Bedienung von Apps von vielen Senioren als zu kompliziert empfunden wird.
Als Hilfestellung zur Entwicklung von Apps für ältere Nutzer hat die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zusammen mit dem Zentrum für Gerontologie der Uni Zürich eine Broschüre erarbeitet.
Die Broschüre identifiziert zehn Bereiche für eine altersgerechte Gestaltung, von der Steuerung über den Einsatz von Multimedia bis hin zu Formularen. In jedem Bereich erhalten App-Entwickler Infos zu altersbedingten Einschränkungen von Senioren und die Konsequenzen für ein Pflichtenheft, die User Experience u.a.m.
"Die Broschüre soll dazu beitragen, dass im heutigen Alltag von Seniorinnen und Senioren nicht nur Wohn- und Aussenräume, sondern auch virtuelle Räume und mobile Anwendungen zunehmend barrierefrei gestaltet werden", schreiben die Autoren in einer Mitteilung. Sie kann kostenlos heruntergeladen werden. (sda/mag)

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