Tokioter Börse untersucht IT-Panne

5. Oktober 2020, 15:21
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Ein Hardwarefehler hat zum Totalausfall der TSE geführt. Die Börse und der Hardware-Hersteller Fujitsu untersuchen den Vorfall.

Am vergangenen Donnerstag, dem 1. Oktober fiel der Handel an der Tokyo Stock Exchange (TSE) wegen einer Hardware-Panne den ganzen Tag aus. Offenbar sind die Probleme auf einen physischen Defekt zurückzuführen, berichtet 'Reuters'. Der Failover auf das Backup-Gerät habe nicht funktioniert, wodurch schliesslich die Server beeinträchtigt worden seien, die die Marktinformationen an die Händler senden.
Die TSE habe ein Gremium eingesetzt, um den Vorfall zu untersuchen.
Auch Fujitsu, Entwickler des Handelssystems der Tokioter Börse, erklärte, das Unternehmen untersuche die Ursache des Ausfalls. "Wir werden uns nach Kräften bemühen, die Ursachen zu finden, um ein Wiederauftreten solcher Probleme zu verhindern", zitiert 'Reuters' Fujitsu-CEO Takahito Tokita.
Das von Fujitsu entwickelte System wurde 2010 eingeführt. Es habe die Verarbeitungszeiten von Handelsgeschäften damals auf 5 Millisekunden reduziert, so die US-Nachrichtenagentur. Das System wurde überholt und verarbeite Aufträge derzeit in etwa 0,2 Millisekunden. 

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