Toshiba mit Rekordverlust – doch Flash-Memory-Preise stabilisieren sich

17. April 2009, 14:08
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Gemäss vorläufigen Zahlen hat der japanische Elektronik-Konzern Toshiba, wie Anfang Jahr befürchtet, im vergangenen Geschäftsjahr einen herben Verlust erlitten. Unter dem Strich werde per Ende März ein Verlust von umgerechnet 4,1 Milliarden Franken resultieren, teilte das Unternehmen mit. Es wäre der höchste Nettoverlust der Unternehmensgeschichte.
Der operative Verlust wird hingegen mit 2,9 Milliarden Franken tiefer ausfallen als erwartet. Grund dafür sei eine Stabilisierung der Preise für Flash-Memory-Chips, die unter anderem in Kameras eingesetzt werden.
Im laufenden Geschäftsjahr will es Toshiba zumindest operativ wieder in die schwarzen Zahlen schaffen. Dieses Ziel soll unter anderem mit einem weiteren Stellenabbau erreicht werden - das Unternehmen wird weitere 3900 Temporärjobs in Japan streichen. Der Kostenblock soll im laufenden Geschäftsjahr von derzeit 5 Milliarden Franken auf knapp 3 Milliarden Franken gesenkt werden. (mim)

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