Transmeta wirft das CPU-Handtuch

5. Januar 2005, 16:03
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Der Chiphersteller Transmeta gab gestern bekannt, man wolle in Zukunft den Fokus der Geschäftstätigkeit von der CPU-Produktion stärker auf die Erteilung von Lizenzen für sein geistiges Eigentum verlegen.

Der Chiphersteller Transmeta gab gestern bekannt, man wolle in Zukunft den Fokus der Geschäftstätigkeit von der CPU-Produktion stärker auf die Erteilung von Lizenzen für sein geistiges Eigentum verlegen. Ob Transmeta die Produktion ganz aufgeben will, liess das Unternehmen zwar noch im Dunkeln: Man werde "eine kritische Überprüfung des gegenwärtigen Geschäftsmodells" durchführen. Es ist allerdings äusserst fraglich ob eine Produktion auf Sparflamme in einem Geschäft, in dem Masse gefragt ist, überhaupt Sinn machen kann. Die Verluste des Unternehmens überstiegen bisher die Umsätze zumeist um ein mehrfaches.
Schon jetzt stammen die Einnahmen von Transmeta mehrheitlich aus dem Lizenzgeschäft (Intel benutzt beispielsweise Technologien von Transmeta zur Reduzierung des Stromverbrauchs.)

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