Transtec vor "grosser strategischer Neuausrichtung"

21. Mai 2010, 10:16
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    High-Performance-Computing für KMU soll das neue grosse Ding für den High-end-Assemblierer sein - allerdings vor allem in Deutschland.

    High-Performance-Computing für KMU soll das neue grosse Ding für den High-end-Assemblierer sein - allerdings vor allem in Deutschland.
    Der auch in der Schweiz aktive deutsche High-end-Assemblierer Transtec hat heute angekündigt, dass an seiner nächsten Hauptversammlung am 24. Juni "die grösste strategische Neuausrichtung der letzten 30 Jahre" bekannt gegeben werde. Wie diese genau aussehen soll, erklärt Transtec-Chef Hans-Jürgen Bahde noch nicht, ausser: "Heute schon kann ich sagen, dass High-Perfomance-Computing zukünftig eine sehr grosse Bedeutung bei Transtec haben wird. Dafür werden wir intern Strukturen schaffen und Ressourcen aufbauen."
    Das tönt nach einem weitgehenden Umsatteln auf den Bereich High-Performance-Computing (HPC), laut Rainer Scherf von Transtec Schweiz ist der in der deutschen Mitteilung erregte Eindruck allerdings übertrieben. Scherf darf im Vorfeld der Versammlung keine Auskunft darüber geben, was die "strategische Neuausrichtung" genau beinhalten und welche Auswirkungen, beispielsweise auf das Personal, sie haben wird. Er betonte gegenüber inside-channels.ch aber, dass Transtec auch das traditionelle Server- und Storage-Geschäft beibehalten werde. Es gehe insgesamt eher um eine Verlagerung in Richtung Lösungsgeschäft, beispielsweise mit VMware. Das HPC-Geschäft sei zudem in Deutschland klar bedeutender, als hierzulande.
    Transtec engagiert sich seit einigen Jahren auch im Bereich HPC und bietet unter anderem Windows- und Linux-Cluster sowie den "Mini-Supercomputer" CX1 von Cray an. Transtec glaubt, dass es auch unter mittelgrossen Kunden einen steigenden Bedarf nach hohen Rechenleistungen gebe, beispielsweise in den Bereichen CAD/CAE-Engineering oder Finanzanalyse, wo grosse Datenmengen schnell analysiert und visualisiert werden müssen. Transtec hat nach eigenen Angaben bisher rund 400 HPC-Cluster installiert. Zu den Kunden gehören zum Beispiel das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf oder die Technische Universität Darmstadt. (Hans Jörg Maron)

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