Trend Micro Schweiz fischt im Teich der Security-Grössen

9. Februar 2017, 14:13
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Trend Micro hat unlängst neue Büros in Wallisellen bezogen und heute einige Journalisten zum Frühstück geladen.

Trend Micro hat unlängst neue Büros in Wallisellen bezogen und heute einige Journalisten zum Frühstück geladen. Die japanische Security-Firma hat die Region ALPS (Österreich und Schweiz) sichtlich und massiv aufgewertet. Demonstriert wurde dies durch den Aufmarsch von Spezialisten und Top-Managern heute in Wallisellen. Die weltweite PR-Chefin, die Schweizerin Muriel Mathis, war ebenso da wie Trend Micro Europachef Frank Schwittay und Forschungschef Martin Rösler. Haben Sie gewusst, dass man bei Trend Micro herauszufinden versucht, ob man Satelliten hacken und als Command und Control Server benutzen kann? Und wie man einen solchen Satelliten dann allenfalls vom Netz nehmen kann?
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Die Region Schweiz-Österreich ist nun für Trend Micro ein strategisch wichtiger Markt, in den man investiert, sagte der sichtlich gut gelaunte Country Manager Mirko Casarico.
Trend Micro versteht sich keineswegs mehr als einfacher Hersteller von Antiviren-Software für PCs. Der Konzern hat neben AV-Software auch Lösungen für die Sicherheit von hybriden Clouds und Netzwerk-Verteidigung (TippingPoint). Alle drei arbeiten mit modernen Techniken wie Machine Learning, Verhaltensanalyse und der Analyse von potentiell bösartiger Software in Sandboxes. Konkurrenten sind etwa Cisco, Palo Alto, Checkpoint oder Symantec.
Die Firma sucht nun vermehrt Partnerschaften mit Security-Spezialisten in der Schweiz, sagte Casarico heute morgen. Er nennt mehrere Argumente. So werde Trend Micro auch in Zukunft zu 100 Prozent indirekt verkaufen. Wichtig für Managed-Service-Anbieter: Trend Micro Lösungen liessen sich, so Casarico, ohne Unterbruch zwischen Clouds verschieben und seien zudem mandantenfähig. Und er werde den Partnern in Zukunft vermehrt technische Ressourcen, sprich Security-Ingenieure, zur Verfügung stellen können.
Die Offensive scheint sich auszuzahlen: Trend Micro steigerte den Umsatz in der Schweiz letztes Jahr um 20 Prozent. Derjenige mit Neukunden stieg sogar um 34 Prozent, so Casarico. (Christoph Hugenschmidt)

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