Trivadis kratzt an der 100-Millionen Franken Umsatz-Grenze

18. Februar 2008, 13:26
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Das grösste Wachstum erzielt der Schweizer IT-Dienstleister in Deutschland.

Das grösste Wachstum erzielt der Schweizer IT-Dienstleister in Deutschland.
Die Schweizer IT-Branche floriert weiter. Eines der Schwergewichte für hiesige Verhältnisse ist Trivadis. Der hierzulande sowie in Deutschland und Österreich aktive Schweizer IT-Dienstleister konnte auch im vergangenen Jahr das Wachstumstempo der letzten Jahre halten. Der Gesamtumsatz erhöhte sich 2007 um 14 Prozent auf 98 Millionen Franken, nachdem er 2006 um 15 und im Jahr davor um 14 Prozent gestiegen war. Der Mitarbeiterbestand, der Ende 2006 noch bei 462 lag, ist mittlerweile auf über 500 Angestellte angewachsen.
Momantan arbeiten davon 333 in der Schweiz, 164 in Deutschland und 7 in Österreich, wie uns Trivadis-Sprecherin Brigitte Aeschbacher erklärte. Eine Umsatzverteilung sowie genaue Wachstumszahlen in den verschiedenen Ländern möchte Trivadis noch nicht bekannt geben, da der Jahresabschluss noch nicht endgültig ist. Das Umsatzwachstum und der Anstieg des Mitarbeiterbestands sei aber in Deutschland am stärksten gewesen.
Im Laufe des Jahres ist die Kundenbasis breiter geworden: Der Bestand wuchs von rund 500 Ende 2006 auf nun mehr rund 600 Trivadis-Kunden aus den Sektoren Öffentliche Verwaltung, Finanzindustrie, Automobilindustrie, Telekommunikation, Chemie und Pharma, Industrie und Handel, Energie, Transport- und Gesundheitswesen. Um technologisch am Ball zu bleiben investierte Trivadis letztes Jahr 6,0 Millionen Franken, also knapp sechs Prozent des Umsatzes in die Forschung und die Entwicklung neuer Lösungen und Technologien. Dabei geht es vor allem um Lösungen azuf der Basis der Kerntechnologien Oracle, Microsoft, IBM und Open Source. Auch im laufenden Jahr soll ungefähr ebensoviel investiert werden.
Trivadis bietet individuelle Applikationsentwicklung, Managed services (System-Management) sowie aus Software, Integration und Consulting bestehende Lösungspakete für Bereiche wie Business Intelligence, performance Management, Business-Kommunication, Security und IT-Learning an. (Hans Jörg Maron)

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