Twitter passt Verhaltensregeln an

31. Dezember 2015, 10:52
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Den "Kampf zum Schutz der Meinungsfreiheit" nutzt der Kurznachrichtendienst, um sein in den "Twitter Regeln" anzupassen. Dass "wir glauben, dass jeder die Möglichkeit haben sollte, seine Ideen und Informationen sofort und über Grenzen hinweg zu teilen", gilt künftig nicht mehr uneingeschränkt und insbesondere nicht mehr für das weite Feld des sogenannten "Hass schürenden Verhaltens".
Wer über Twitter versucht, andere einzuschüchtern, zu belästigen oder zu verängstigen, wird ab sofort nicht mehr toleriert, teilt das Unternehmen via Blog mitteilt. So werden Äusserungen, die Gewalt gegen Personen "aufgrund von Abstammung, ethnischer Zugehörigkeit, nationaler Herkunft, sexueller Orientierung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, religiöser Zugehörigkeit, Alter, Behinderung oder Krankheit" beinhalten, nicht mehr geduldet. Accounts, bei denen Twitter missbräuchliches Verhalten sieht, sollen gesperrt werden können. Auch der Verdacht missbräuchlichen Verhaltens in E-Mails und Telefonaten soll zu Löschung von Tweets berechtigen. Ebenfalls wird das mehrfache Anlegen von Twitter-Accounts nicht mehr geduldet.
Zur Erinnerung: Erst kürzlich hatte die Regierung Chinas seine Regulierung des Internets unter dem Motto "Internetsouveränität" angepriesen. Demnach soll jeder das Recht eines Landes respektieren, seine Online-Aktivitäten so zu regulieren, wie es ihm passt. (vri)

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