Uber gibt Business mit autonomen LKW auf

31. Juli 2018, 12:32
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Die aus der Übernahme des Startups Otto hervorgegangene Uber-Einheit für die Entwicklung autonom fahrender LKW wird dicht gemacht.

Die aus der Übernahme des Startups Otto hervorgegangene Uber-Einheit für die Entwicklung autonom fahrender LKW wird dicht gemacht. Wie Uber mitteilt, stoppt die Uber Advanced Technology Group die Entwicklung von selbstfahrenden LKW und fokussiert sich stattdessen auf selbstfahrende Autos.
"Wir haben vor kurzem den wichtigen Schritt getan, auf die öffentlichen Strassen in Pittsburgh zurückzukehren, und da wir diese Dynamik fortsetzen wollen, glauben wir, dass es der beste Weg ist, die Energie und das Fachwissen unseres gesamten Teams auf diese Bemühungen zu konzentrieren", sagte Eric Meyhofer, Leiter der Uber Advanced Technologies Group, in einer E-Mail, das 'Tech Crunch' vorliegt.
Uber Freight, die 2017 gestartete Geschäftseinheit, die LKW-Fahrer mit Reedereien verbindet, ist davon nicht betroffen. Doch bei der Weiterentwicklung der Technologie für das autonome Fahren will sich das Unternehmen aber nun auf eine Plattform, sprich PKW, konzentrieren. Im Moment brauche man den Fokus aller mit einem klaren Ziel. Die betroffenen Mitarbeitenden sollen innerhalb des Unternehmens eine neue Stelle erhalten.
Die Uber-Bemühungen im Bereich selbstfahrende LKW seien von Anfang an von Kontroversen geplagt worden, bemerkt 'Tech Crunch'. Uber kaufte das von ehemaligen Google-Ingenieuren rund um Anthony Levandowski gegründete. Der Betrag habe zu einigem Stirnrunzeln geführt. Später hiess es, so der Bericht, es seien schliesslich lediglich 220 Millionen Dollar ausbezahlt worden.
Im Zuge der Übernahme von Otto wurde Gründer Levandowski bei Uber mit der Leitung der selbstfahrenden Autoforschung betraut. Nur wenige Monate später war Uber in eine Klage wegen angeblicher Verletzung von Geschäftsgeheimnissen mit der Google-Schwester Waymo verwickelt. Waymo warf Levandowski vor, vor seiner Kündigung vertrauliche Dokumente heruntergeladen zu haben, um die Waymo-Technologie bei Otto respektive Uber einsetzen zu können. Die Parteien einigten sich schliesslich auf einen Vergleich und Levandowski musste Uber verlassen. (kjo)

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