UBS bricht VoIP-Test ab – Nortel als Technologielieferant?

21. November 2007, 14:04
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Die Grossbank UBS, die auch schon Studien über Internet-Telefonie verfasst hat, wird vorerst nicht auf IP-Kommunikation umstellen.

Die Grossbank UBS, die auch schon Studien über Internet-Telefonie verfasst hat, wird vorerst nicht auf IP-Kommunikation umstellen. Ein in diesem Jahr begonnener Pilotbetrieb für IP-Telefonie wurde unterbrochen, berichtet heute die 'Netzwoche'. Die UBS bestätigte die Gerüchte. Es habe sich um einen Testbetrieb mit einer beschränkten Anzahl Beteiligter in der Schweiz und im Ausland gehandelt. Die UBS war aber offenbar nicht zufrieden mit der Qualität: Die Technologie sei noch nicht so weit ausgereift, dass sie den Ansprüchen der UBS genüge. Man wolle nun im nächsten Jahr schauen, wie es weiter gehe.
Die 'Netzwoche' berichtet weiter, dass der kanadische Netzwerkausrüster Nortel Technologielieferant gewesen sei. Dies wurde weder von der UBS noch von Nortel bestätigt. Die UBS soll bereits seit Jahren immer wieder VoIP-Lösungen evaluiert und sich erst 2006 definitiv zu einem Abschluss der Evaluation durchgerungen haben. Die Infrastruktur der Datennetze der UBS soll teilweise noch nicht bereit für die Qualitätsansprüche von VoIP sein, die Netzstabilität sei noch zu gering, so die 'Netzwoche'. Auch Fragen der Sicherheit und des Betriebs seien noch offen. (mim)

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