UBS lobt Channel-Management von Cisco

4. Juli 2016, 13:20
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Wie alle grossen Hersteller vertreibt Cisco seine Produkte nicht ausschliesslich über den Channel.

Wie alle grossen Hersteller vertreibt Cisco seine Produkte nicht ausschliesslich über den Channel. Doch ist die Anzahl Direktkunden mit 30 relativ gering, wie aus einem von 'CRN' zusammengefassten UBS-Report hervorgeht. Bei diesen Kunden handelt es sich demnach um grosse, global tätige Unternehmen, die in der Regel hochmoderne Technologien inklusive Dienstleistungen beziehen.
Aus dem direkten Verkauf erwirtschaftet das Unternehmen nur einen kleinen Teil des Gesamtumsatzes, betont man bei dem Netzwerkriesen immer wieder selbst. So sagte Cisco-Manager Milo Schacher vergangenes Jahr im Gespräch mit inside-channels.ch, dass Cisco der einzige Vendor sei, der in den letzten 20 Jahren nur über den Channel gearbeitet habe. Schacher ist in der EMEA-Region für die Partner Organisation bei Cisco zuständig. 96 Prozent des Umsatzes werde in dieser Region durch das indirekte Geschäft generiert, so Schacher. UBS schätzt im Bericht den Umsatzanteil aus dem indirekten Geschäft auf 85 Prozent weltweit.
Der Cisco-Channel sei zudem gut für die Zukunft gerüstet. Denn Cisco trimme die Partner nicht rein auf Verkaufszahlen, sondern lege den Fokus auf Technologie-Expertise, so der UBS-Report weiter. Der Netzwerkgigant selbst beschäftigt demnach weltweit 17'000 Sales-Angestellte. Die mehr als 60'000 Cisco-Partner haben insgesamt 280'000 Sales-Mitarbeitende. Daraus entsteht eine Cisco-Verkaufsorganisation von fast 300'000 Personen. Dies sei ein gutes Zeichen in Zeiten, in denen reine Hardware-Verkäufe zurückgehen und Know-how und Dienstleistungen in den Bereichen Software Defined Networking oder Netzwerk-Virtualisierung immer wichtiger werden, so der Report. (kjo)

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