UBS rollt SmartWealth nicht in der Schweiz aus

7. März 2017, 09:52
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Die im letzten Jahr von UBS-Teams in London und Zürich entwickelte Plattform SmartWealth wird nach der internen Pilotphase nun in Grossbritanien ausgerollt.

Die im letzten Jahr von UBS-Teams in London und Zürich entwickelte Plattform SmartWealth wird nach der internen Pilotphase nun in Grossbritanien ausgerollt. Es handelt sich, wie berichtet, um einen rein digitalen Service, der auf einem "Robo-Advisor" basiert und UBS-Kunden mit anzulegendem Vermögen ab umgerechnet 18'000 Franken adressiert.
Das nötige "Client Onboarding" soll laut 'Banking Technology' komplett online möglich sein. Derzeit sei nicht geplant, SmartWealth hierzulande einzuführen, teilt UBS-Pressesprecher Igor Moser auf Anfrage mit.
Laut dem Bericht hat die UBS die Idee von SmartWealth zwar mit einer externen Designagentur entwickelt. Gebaut worden sei die Plattform aber im eigenen Haus. Für das Projekt habe man ein Team von rund 80 UBS-Spezialisten und neu rekrutierten Mitarbeitern zusammengestellt und versucht, eine Fintech-Start-up-Kultur zu schaffen, wie Co-Chef von SmartWealth, Shane Williams, erklärte.
Robo-Advisor im genau gleichen Umfeld sind in der Schweiz übrigens schon seit längerem im Einsatz. Beim E-Banking-Digitalisierungspionier Glarner Kantonalbank wird er bereits seit 2015 für den "Investomat" genutzt, der für Kunden der Bank ebenfalls komplett papierlos läuft. Der erlaubt übrigens Online-Anlagen schon ab 5'000 Franken. (vri)

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