UBS vor stärkerer Zentralisierung?

16. November 2009, 12:45
  • rechenzentrum
  • ubs
  • informatik
image

Die Zukunft der immer noch verlustreichen Schweizer Grossbank UBS bleibt ein Dauerbrenner der Sonntagspresse.

Die Zukunft der immer noch verlustreichen Schweizer Grossbank UBS bleibt ein Dauerbrenner der Sonntagspresse. So fanden sich auch gestern eine Reihe von Artikeln, die sich mit der UBS beschäftigten.
Der 'Sonntag' glaubt zu wissen, dass UBS-Chef Oswald Grübel morgen anlässlich einer Investorenkonferenz neue, zentralisiertere Strukturen ankündigen wird. Ungefähr 20'000 UBS-Mitarbeitende sollen in ein "starkes Corporate Center" unter COO Ulrich Körner eingegegliedert werden und für die vier Einheiten der Bank zentrale Dienstleistungen erbringen. Das "Corporate Center" soll insbesonders für die Informatik, aber auch für Risk Management oder den Rechtsdienst zuständig sein.
Diese Zentralisierung von Teilen der Bank soll mit einem weiteren Abbau von 2'500 Stellen verbunden sein und die Bank zu einer echten Universalbank machen, wie der 'Sonntag' schreibt.
Bereits heute findet sich auf der Webseite der UBS einen Beschrieb der organisatorischen Struktur der Bank, in dem separat die Gruppenleitung, Wealth Mangement & Swiss Bank, Wealth Management Americas, Global Asset Management und eben das "Corporate Center" unter Ulrich Körner aufgeführt ist. (hc)

Loading

Mehr zum Thema

image

Safe Host wird von US-Investor gekauft

Die Investmentgesellschaft IPI Partners kauft den Schweizer RZ-Betreiber Safe Host, der künftig unter neuem Namen agieren wird.

publiziert am 24.5.2022
image

Widerstand gegen RZ-Grossprojekt in Saint-Triphon

Das Projekt für ein Rechenzentrum im kleinen Waadtländer Dorf wird von Umweltverbänden und Anwohnern angefochten.

publiziert am 23.5.2022
image

Stefan Arn will kürzertreten

Einer der prägenden IT-Leute der UBS gibt sein Amt ab, wie 'Finews' berichtet.

publiziert am 19.5.2022
image

UBS baut ihr digitales Angebot aus

Mit der rein digitalen Sortimentslinie Key4 will die Grossbank vor allem Neukunden gewinnen. Man fahre aber keine Neobanken-Strategie.

publiziert am 19.5.2022