UBS will Google Pay und Samsung Pay doch noch erlauben

7. Mai 2020, 13:14
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Die Grossbank lässt neben Twint weitere Payment-Lösungen zu und kündigt Apple Pay an. Das stoppt die Weko aber offenbar nicht.

Unter anderem via Twitter teilt die UBS mit, dass ihre Kunden ab sofort auch Google Pay und Samsung Pay nutzen können. Wer seine UBS-Kredit- oder Prepaidkarte bei den mobilen Zahlungslösungen von Google und Samsung hinterlege, können nun auch auf diesem Weg einfach kontaktlos bezahlen, heisst es dazu.
Diese Erweiterung erfolgt kaum zwei Wochen nach der Ankündigung der Grossbank, man werde Apple Pay einzuführen. Diese soll 2018 noch an den hohen Forderungen von Apple gescheitert sein, wie 'Finews' damals schrieb.
Derzeit arbeite man an der Implementierung von Apple Pay, das Mobile-Payment-Zahlungssystem werde "im Sommer" lanciert, wie UBS-Sprecherin Laura Urech auf Anfrage mitteilt.
Mit der Einführung der internationalen Payment-Lösungen adressiert die UBS ausserdem ein Problem, das Ende 2018 zu einer Untersuchung der Wettbewerbskommission (Weko) gegen die Twint-Herausgeber Aduno und Swisscard sowie UBS, Credit Suisse und Postfinance geführt hatte. Die Weko will herausfinden, ob diese Apple Pay und Samsung Pay blockieren und stattdessen die schweizerische Bezahllösung Twint unterstützen.
Wie Weko-Direktor Patrik Ducrey auf Anfrage bestätigt, ist das Untersuchungsverfahren noch nicht vom Tisch. Wann die Untersuchungen beendet sein werden, sei derzeit noch nicht absehbar, sagt Ducrey.

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