Ubuntu statt XP: HP bringt ein alternatives Betriebssystem nach China

16. Mai 2014, 08:00
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XP hinterlässt eine Lücke im Reich der Mitte. Ubuntu soll diese stopfen.

XP hinterlässt eine Lücke im Reich der Mitte. Ubuntu soll diese stopfen.
HP will Computer mit einer vorinstallierten chinesischen Variante von Ubuntu, namens Kylin, in China verkaufen. Da in China noch 40 Prozent der Computer auf Windows XP laufen, müssen wegen des Support-Endes. HP wäre somit in der Lage, vielen Chinesen eine Alternative zu bieten.
Canonical, das britische Unternehmen hinter dem Betriebssystem, hat bereits eine chinesische Version der Software entwickelt. Das Entwicklerteam hat dafür mit "China Software and Integrated Promotions Centre" (CSIP) und anderen chinesischen Instituten gearbeitet.
Seit Kylin vor zwölf Monaten veröffentlicht wurde, steigt die Beliebtheit des Produkts. Es wurde drei Millionen Mal heruntergeladen. Eine Million Downloads folgte dem Support-Ende von XP und der Herausgabe einer neuen Version des Betriebssystems. Dennoch nutzen nur 0,2 Prozent der Chinesen das Produkt. Funktioniert das Vorhaben von HP, könnte sich die chinesische Ubuntu-Nutzergemeinde drastisch vergrössern. (csi)

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