Ubuntu: "Wir nicht"

19. Juni 2007, 15:37
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Mark Shuttleworth, der Gründer des Ubuntu-Linux-Distributors Canonical schreibt heute in seinem --http://www.

Mark Shuttleworth, der Gründer des Ubuntu-Linux-Distributors Canonical schreibt heute in seinem Blog, die Spekulationen, dass auch seine Firma einen Deal mit Microsoft abschliessen könnte, seien haltlos.
Verschiedene Linux-Firmen wie Novell, Linspire und Xandros haben mit Microsoft gegenseitige Nicht-Angriffspakte geschlossen. Microsoft behauptet bekanntlich, dass Linux gegen nicht weniger als 235 Patente verstosse. Ein Versprechen von Microsoft, nicht gegen allfällige Patentverstösse zu klagen, habe für Canonical und die Ubuntu-Gemeinde keinen Wert, so Shuttleworth
Ziemlich maliziös schreibt Shuttleworth weiter, er begrüsse Microsofts Bekenntnis, an der Interoperabilität zwischen Windows und Linux zu arbeiten. Und er sei überzeugt, dass der Code, der aus den Microsoft'schen Bemühungen hervorgehe, zweifellos kostenlos sein werde und in den Ubuntu-Code einfliessen werde.
Grundsätzlich hat der Ubuntu-Guru aber keine Probleme mit Microsoft zusammenzuarbeiten, falls Redmond eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community anstrebe. Die Drohung mit Patentklagen gehört für Shuttleworth eindeutig nicht zum Thema "konstruktive Zusammenarbeit." (hc)

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