UE boomt - Ausstellerrekord an der IFA

15. August 2005, 12:22
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Unterhaltungselektronik trotzt Konjunkturtrends

Unterhaltungselektronik trotzt Konjunkturtrends
Die Berliner IFA (Internationale Funkausstellung) trotzt der Konjunkturflaute. Vom 2. bis zum 7. September werden 1'189 Aussteller auf 160'000 Quadratmetern in Berlin präsent sein. Damit kann die europaweit bedeutenste UE-Messe einen neuen Ausstellerrekord verzeichnen. Zum ersten Mal stellen in Berlin der weltweit grösste Chiphersteller Intel und der weltweit grösste IT-Distributor, Ingram Micro, aus. Intel mietet gleich eine ganze Halle, um Produkte für das "digitale Wohnzimmer" zu promoten. Ingram Micro geht mit der Eigenmarke Video7 (Bildschirme und TV-Geräte) nach Berlin. Auf die Messe zurückgekehrt ist Canon.
Während die Basler Orbit-iEX letzten Herbst den "Reseller Park" zwar ankündigte, dann aber mangels Anmeldungen still und leise wieder absägte, gibt es auf der IFA gleich zwei, allerdings flächenmässig nur kleine, Bereiche (Communication und Computing), die Händlern vorbehalten sind.
"Zweistelliges Wachstum"
Selbst in Deutschland, wo die Binnenwirtschaft unter der Sparwut der KonsumentInnen leidet, trotzt der Markt für Unterhaltungselektronik allen Trends. So glaubt der Vorsitzende der IFA-Geschäftsleitung, Hans-Joachim Knapp, dass die UE-Absätze in Deutschland in diesem Jahr zweistellig wachsen werden. Dies obwohl der private Konsum in Deutschland dieses Jahr knapp stagnieren wird und die Preise für UE-Produkte rasant sinken. (Christoph Hugenschmidt)

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