Über 95 Prozent surfen mit ungepatchter Software

14. Januar 2008, 17:03
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Weniger als fünf von 100 Computern im Internet sind, wie IT Development Manager Jakob Balle, in Secunias "Security Watchdog"-Blog meldet, mit ihrer Software auf dem aktuellsten Stand und damit bestmöglich gegen Sicherheitslücken in den Programmen abgesichert.

Weniger als fünf von 100 Computern im Internet sind, wie IT Development Manager Jakob Balle, in Secunias "Security Watchdog"-Blog meldet, mit ihrer Software auf dem aktuellsten Stand und damit bestmöglich gegen Sicherheitslücken in den Programmen abgesichert. Das ist das Fazit einer Statistik von rund 20'000 Computern, mit denen Anfang Januar in einem Zeitraum von einer Woche erstmals die vom IT-Sicherheitunternehmen Secunia bereitgestellte Test-Software PSI genutzt wurde.
Für die Statistik werden über 5000 gängige Anwendungen gescannt, vom Browser und E-Mail-Client bis zu diversen Media Playern. Dabei wird festgestellt, ob auf untersuchten Computern unsichere, alte Versionen laufen, zu denen es aktuellere Patches gibt, die bekannte Sicherheitslücken in den Anwendungen schliessen. Das Ergebnis bei fast 1,8 Millionen Anwendungen auf den 20'000 Computern ist erschreckend: Auf fast 42 Prozent der Computer wurden elf oder mehr unsichere Programme entdeckt, wohingegen nur rund 4,5 Prozent der Computer mit allen Anwendungen auf dem aktuellsten Sicherheits-Stand waren.
"Das sind Statistiken von Usern, die Secunias Webseite verwenden", betont Secunia-Sicherheitsexperte Thomas Kristensen gegenüber 'pressetext'. Diese seien, wie auch Balle im Blog-Eintrag unterstreicht, wahrscheinlich sicherheitsbewusster als der Durchschnitt der Internet-Nutzer. Demnach erscheine es wahrscheinlich, dass der Nutzungsgrad unsicherer, ungepatchter Programm-Versionen im Internet allgemein sogar noch höher liege. (pte)

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