Über die Hälfte aller Betreibungen werden elektronisch abgewickelt

22. Januar 2019, 16:34
  • politik & wirtschaft
  • software
image

Im letzten Jahr wurden erstmals mehr als die Hälfte der Betreibungsverfahren elektronisch besorgt.

Im letzten Jahr wurden erstmals mehr als die Hälfte der Betreibungsverfahren elektronisch besorgt. Konkret seien 1,674 Millionen Fälle elektronisch abgewickelt worden, was rund 55 Prozent aller Betreibungen entspreche, schreibt das Bundesamt für Justiz.
Das Amt hat ab 2007 zusammen mit Betreibungsämtern, Gläubigern sowie Softwareherstellern einen Standard für den elektronischen Austausch von Betreibungsdaten entwickelt. Dieser wurde nach dem Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs "eSchKG" getauft. Die eSchKG-Schnittstelle wird von diversen Anbietern von Gläubiger-Software unterstützt, für Private bietet das Bundesamt für Justiz einen "elektronischen Betreibungsschalter".
Noch 2017 wurden die ersten 32 Betreibungsbegehren dem Standard entsprechend eingereicht. Seit 2011 sind die Betreibungsämter verpflichtet, Eingaben auch elektronisch entgegen zu nehmen. (ts)

Loading

Mehr zum Thema

image

EU plant Haftungsregeln für künstliche Intelligenz

Die EU-Kommission will Private und Unternehmen besser vor "Schäden" durch KI schützen. Gleichzeitig soll das Vertrauen in neue Technologien gestärkt werden.

publiziert am 28.9.2022
image

Edöb: "Vertrauen Behörden nur auf private Gutachten, können sie sich eine blutige Nase holen"

Der Eidgenössische Datenschützer kritisiert Anwaltskanzleien, die Behörden beim Einsatz von US-Cloud-Diensten Sicherheit versprechen. Im Interview schildert Adrian Lobsiger seine Sicht.

publiziert am 28.9.2022
image

Keine kritischen Lücken im E-Voting-System der Post gefunden

Beim Bug-Bounty-Programm gelang es niemandem, in das System oder die elektronische Urne einzudringen. Die Tests gehen aber noch weiter.

publiziert am 28.9.2022 1
image

Frisches Geld für Edtech-Startup Taskbase

Das Zürcher Jungunternehmen konnte in einer Seed-Finanzierungsrunde 1,3 Millionen Franken einsammeln.

publiziert am 28.9.2022