Überdurchschnittliches PC-Absatzwachstum in Europa

18. April 2005, 09:42
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Wie das Marktforschungsinstitut IDC schätzt, wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Raum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) 15,25 Millionen PCs verkauft, 15,7 Prozent mehr als in der gleichen Periode vor einem Jahr.

Wie das Marktforschungsinstitut IDC schätzt, wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Raum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) 15,25 Millionen PCs verkauft, 15,7 Prozent mehr als in der gleichen Periode vor einem Jahr. Das Wachstum in Raum EMEA übertrifft damit das weltweite Wachstum deutlich, das von IDC auf 10,9 Prozent und von den Marktforschungskonkurrenten von Gartner auf 10,3 Prozent geschätzt wird. Hauptgründe für die stärkere Nachfrage in der EMEA-Region sind der schwache Dollar und der starke Euro, welche die Preise für die Abnehmer auf einem niedrigen Niveau halten.
Global gesehen bleibt Dell der Marktführer, gemäss Gartner mit 16,9, gemäss IDC mit 18,9 Prozent Marktanteil.
Im Raum EMEA liegt aber schon beinahe traditionell HP an der Spitze der Rangliste. HP konnte allerdings mit einem Wachstum von 8,3 Prozent nicht mit Dell (plus 22 Prozent), Acer (plus 39 Prozent) oder Fujitsu Siemens (plus 24 Prozent) mithalten und fiel gemäss IDC von 18,2 auf 17 Prozent Marktanteil nach Stückzahlen gerechnet. Dell steigerte sich von 12,9 auf 13,6 Prozent, Acer von 6,9 auf 8,3 Prozent und FSC von 7,5 auf 8,1 Prozent. IBM schnitt von den Top5 am schwächsten ab und fiel mit nur 3,4 Prozent Wachstum von 5 auf 4,5 Prozent Marktanteil. Die restlichen Hersteller konnten insgesamt fast, aber nicht ganz mit dem Marktwachstum mithalten und haben nun gemäss IDC 48,5 Prozent Marktanteil. (hjm)

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