Umsätze von Wilken Software stagnieren

13. Februar 2017, 13:17
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Die an sechs Standorten in Deutschland und mit einer Filiale in der Schweiz vertretene Wilken Software Group hat 2016 mit 520 Mitarbeitern einen Umsatz von 60 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die an sechs Standorten in Deutschland und mit einer Filiale in der Schweiz vertretene Wilken Software Group hat 2016 mit 520 Mitarbeitern einen Umsatz von 60 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit stagnierte der ERP-Anbieter gegenüber dem Vorjahr, wurde doch 2015 schon mit 520 Mitarbeitern ein Umsatz von 60,1 Millionen Euro ausgewiesen. 2014 war noch mit 550 Mitarbeitern ein Umsatz von 58 Millionen Franken erreicht worden.
Wilken teilt jedoch heute mit, dass "das operative Ergebnis deutlich verbessert werden" konnte. Genauere Zahlen werden dazu aber nicht genannt. Das Unternehmen ist soeben umorganisiert worden und tritt seit diesem Jahr einheitlich unter der Dachmarke Wilken Software Group auf. Damit sind die bislang auf verschiedene Tochterunternehmen verteilt Bereiche operativ zusammengeführt worden.
Die Arboner Niederlassung beschäftigt 18 Mitarbeiter und agiert als Kompetenzzentrum für Produkte für die Tourismusbranche der ganzen Gruppe. Gleichzeitig kümmert man sich dort um den Schweizer Vertrieb des Portfolios im Bereich "Finanzen und ERP" und "Versorgungswirtschaft", wie Wilken schreibt. Derzeit habe man hierzulande allein 220 Kunden aus dem Tourismussektor, sagt Sprecher Davide Savoldelli. Er bestätigt zudem, dass man im letzten Jahr wie das Gesamtunternehmen beim Gewinn zugelegt habe. Wilken hat soeben erst eine helvetisierte Version ihrer NTS-Suite vorgelegt, die als E-Gov-Software die Energiewirtschaft adressiert. (vri)

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