Umsatz und Gewinn bei Apple auf Rekordhoch

19. Oktober 2010, 07:29
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Weniger iPads verkauft als erwartet.

Weniger iPads verkauft als erwartet.
Die jüngsten Quartalszahlen von Apple weisen erneut einen Gewinnsprung aus, diesmal um 70 Prozent. Von Juli bis September verbuchte man 4,3 Milliarden Dollar Gewinn, im Vorjahresquartal waren es noch 2,5 Milliarden Dollar gewesen. Grund dafür ist die starke Nachfrage nach Smartphones: In dem am 25. September abgelaufenen Quartal wurden mit 14,1 Millionen iPhones der Absatz gegenüber dem Vorjahresquartal beinahe verdoppelt. Man hätte noch mehr Geräte verkaufen können, heisst es bei Apple, konnte aber nicht mehr produzieren. Insgesamt stieg der Umsatz von 12,2 Milliarden Dollar um 67 Prozent auf jetzt 20,3 Milliarden Dollar. Auch das wieder ein Rekordwert für Apple. Desktops und Notebooks machen dabei knapp ein Viertel des Umsatzes aus, was ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.
Trotz der Rekordergebnisse gab die Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen nach. Zum einen weil die 4,2 Millionen verkauften iPads weit unter der erwarteten Fünf-Millionen-Marke blieb und andererseits weil eine noch höhere Gewinnmarge erwartet worden war. Sie sank um knapp fünf Prozent von 41,8 auf 36,9 Prozent. Erwartet war ein Rückgang auf durchschnittlich 38,2 Prozent.
Gegenüber Wall-Street-Analysten betonte Apple-Chef Steve Jobs nicht nur, dass man nach wie vor mehr iPhones verkaufe als RIM BlackBerrys, er hob auch hervor, dass sich das in der absehbaren Zukunft nicht ändern werde. Einmal in Schwung kritisierte Jobs im Weiteren auch Konkurrenten wie Microsoft und Nokia, besonders aber Google und dessen mobiles Betriebssystem Android. Zwar seien Android-Handys bereits im zweiten Quartal am iPhone vorbeigezogen und wohl auch in diesem dritten Quartal, wie Jobs einräumte, aber die User müssten dafür eine "sehr, sehr fragmentierte Plattform" in Kauf nehmen, wie er meinte. Nur das Apple-Konzept liefere den Usern Geräte, "die einfach funktionieren". (vri)

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