Umsatzabsturz und Stellenabbau bei Lexmark

13. Januar 2009, 10:20
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Lexmark ging es schon vor der Krise schlecht. Jetzt wird es nicht besser.

Lexmark ging es schon vor der Krise schlecht. Jetzt wird es nicht besser.
Der Druckerhersteller Lexmark, der schon vor der Finanz- und Wirtschaftskrise angeschlagen war, steht vor einer weiteren Restrukturierung. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, wird der Umsatz im vierten Quartal aufgrund der schlechten Wirtschaftslage um 17 Prozent tiefer sein als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Nachfrage nahm sowohl bei Laser- als auch bei Tintenstrahldruckern ab. Lexmark hat schon seit einigen Jahren Schwierigkeiten im Consumer-Geschäft.
Immerhin: Die Reaktion in Form von Stellenabbau fällt vorerst noch relativ gemässigt aus: Im Rahmen eines neuen Restrukturierungsplans, der 45 Millionen Dollar vor Steuern kosten wird, streicht Lexmark weltweit 375 von momentan insgesamt etwa 14'000 Stellen. Der Restrukturierungsplan soll Ende 2009 abgeschlossen werden und jährliche Einsparungen von 50 Millionen Dollar bringen. 2009 sollen damit 40 Millionen Dollar gespart werden.
Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres ist Lexmark wenig zuversichtlich – der Umsatz werde wahrscheinlich im Jahresvergleich erneut zwischen 15 und 19 Prozent sinken. Die definitiven Zahlen zum vierten Quartal 2008 wird Lexmark am 27. Januar veröffentlichen. (mim)

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