Unerreichbar statt unberührbar: FBI hat zuwenig Geld für E-Mail

22. März 2006, 07:17
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Für ziemlich viele FBI-Agenten scheinen die modernen Zeiten der Kommunikation noch nicht so ganz angebrochen zu sein, wie die Nachrichtenagentur 'AP' zu berichten hat.

Für ziemlich viele FBI-Agenten scheinen die modernen Zeiten der Kommunikation noch nicht so ganz angebrochen zu sein, wie die Nachrichtenagentur 'AP' zu berichten hat. "So lächerlich wie das tönt, wir haben momentan ernsthafte Geldprobleme, und die Regierung zögert darum, allen Agenten und Analysten einen .gov-Account zu geben", gab der New Yorker FBI-Chef Mark Mershon gegenüber der Presse zu. "Wir haben einfach das Geld nicht, auch wenn das einen endlosen Strom von Beschwerden auslöst."
Eine andere FBI-Vertreterin erklärte, dass alle FBI-Leute über ein internes Mailssystem miteinander kommunizieren könnten. Eigene E-Mail-Adressen, die auch gegen aussen funktionieren, haben dagegen nur etwa 75 Prozent.
Nun, auch George W. Bush, der oberste Terroristenbekämpfer in den USA, scheint ja dem Medium E-Mail eher skeptisch gegenüberzustehen. Und im Notfall können die FBI-Leute sicher auch auf klassischere Methoden (Bild) zurückgreifen, um ihren Botschaften schnell und unmissverständlich herüberzubringen. (hjm)

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