Uni Bern erforscht digitale Nachhaltigkeit

13. August 2014, 13:21
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Die Universität Bern will verstärkt untersuchen, wie Daten und Software nachhaltig hergestellt, genutzt und weiterentwickelt werden können.

Die Universität Bern will verstärkt untersuchen, wie Daten und Software nachhaltig hergestellt, genutzt und weiterentwickelt werden können. Zu diesem Zweck hat sie die Forschungsstelle "Digitale Nachhaltigkeit" gegründet.
Die Forschungsstelle ist laut einer Mitteilung der Berner Hochschule europaweit einzigartig. Sie ist mit Unterstützung des Vereins Swiss Open Systems User Group (/ch/open) gegründet worden und besteht laut ihrem Leiter Matthias Stürmer seit Anfang Jahr. Stürmer ist seit August 2013 in Bern tätig.
Die dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Uni Bern angegliederte Stelle beschäftigt sich unter anderem mit Open-Source-Software und Open Data. Nur frei nutzbare und gemeinsam weiterentwickelte Software sei nachhaltig, heisst es in der Mitteilung.
Die Forschungsstelle befasst sich aber auch mit der Informatikbeschaffung durch Behörden. Sie organisiert Ende August zum dritten Mal eine IT-Beschaffungskonferenz. Das Bedürfnis nach Informationen auf diesem Gebiet sei anhaltend gross, sagt Stürmer. Das Interesse habe nach den Informatikproblemen beim Bund noch zugenommen.
Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund ist die Forschungsstelle zusammen mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik und der Schweizerischen Informatikkonferenz daran, einen Zertifikatslehrgang zu Informatik-Beschaffungen zu entwickeln. Mit Aktivitäten wie diesen ist es Stürmers Ziel, in der neuen Forschungsstelle ein Team von fünf bis zehn Personen aufzubauen. (sda/lvb)

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