Uni Bern verbietet (smarte) Uhren

19. Mai 2015, 08:33
  • politik & wirtschaft
image

Wer an der Universität Bern Prüfungen ablegen will, muss in Zukunft auf eine persönliche Uhr verzichten.

Wer an der Universität Bern Prüfungen ablegen will, muss in Zukunft auf eine persönliche Uhr verzichten. Aufgrund der technischen Entwicklung seien traditionelle Uhren nicht mehr von Smartwatches zu unterscheiden, die über den Internet-Zugang das "Spicken" ermöglichen können. Das teilte gestern der Politikwissenschaftler Michael Wicki auf Twitter mit.
Inzwischen hat sich ebenfalls über Twitter ein Schüler der Gewerblich-industriellen Berufsfachschule Muttenz gemeldet, der zu einer Prüfung seine Uhr habe abgeben müssen. Wie die Schule gegenüber inside-it.ch bestätigt, sei es "normal", dass digitale Uhren zu einer Prüfung abgegeben werden müssen. An der Uni Bern, schreibt Wicki, gelte ein generelles Verbot privater Uhren bei Prüfungen, da die Prüfungsaufsicht nicht alle Studenten kontrollieren könne. Um den Prüflingen gleichwohl die nötige Möglichkeit zur Zeiteinteilung zu geben, werden an der Uni Bern nun die Räumlichkeiten, die für die Prüfungen im Juni vorgesehen sind, nachgerüstet. Im Hauptgebäude seien Uhren bereits flächendeckend installiert, so Wicki weiter. (vri)

Loading

Mehr zum Thema

image

Justitia 4.0: Anwälte können Portokosten sparen

Nächstes Jahr startet die Entwicklung von Justitia 4.0. Im Interview erläutert Gesamtprojektleiter Jacques Bühler, wie er Anwälte überzeugen will, warum die Post auf Millionen verzichten muss und weshalb das Mitmachen der Kantone freiwillig ist.

publiziert am 23.9.2022
image

Wegen Daten-Spionage: Sammelklage gegen Meta

In einer Klageschrift gegen Meta heisst es, Apps von Instagram und Facebook würden Daten mittels eines JavaScript-Code auf Websites einspeisen.

publiziert am 23.9.2022
image

Die Steuerverwaltung zentralisiert ihre Online-Dienste

Alle E-Services der ESTV werden ab November über das ePortal des Finanzdepartements zugänglich. Zudem sollen dort neue Services angeboten werden.

publiziert am 23.9.2022
image

In Glarus wird Pierre Rohr Chef der neu geschaffenen IT-Hauptabteilung

Ab 2023 amtet der bisherige Leiter der kantonalen IT-Dienste auch als Chef der dann integrierten Gemeinde-IT-Firma Glarus hoch3.

publiziert am 23.9.2022