Uni Zürich erforscht die Digitalisierung religiöser Praxis

18. August 2020, 15:24
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Künstliche Intelligenz im religiösen Kontext gehört zum neuen Forschungsschwerpunkt. Eine Theologin zeigte bei inside-it.ch, worüber sie forscht: KI = Gott?

Die Universität Zürich (UZH) lanciert fünf neue Forschungsschwerpunkte, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen breitere Erklärungs- und Lösungsansätze suchen.
Einer der Schwerpunkte heisst "Digitalisierung religiöser Praxis", so eine Mitteilung der UZH. In einem interdisziplinären Team soll untersucht werden, wie sich die religiöse Praxis von Individuen und Institutionen durch die Digitalisierung verändert. Dabei geht es nicht nur um den Gottesdienst und ähnliches, sondern auch wie Religionen ihren Deutungsanspruch in Fragen der Künstlichen Intelligenz öffentlich kommunizieren und geltend machen.
Dazu gibt es tatsächlich viel zu forschen, wie der Text "KI = Gott?", den Birte Platow, Theologin und Forscherin der Digital Society Initiative der Universität Zürich (DSI), in einer exklusiven Kolumne aufzeigte.
Ein solcher Forschungsschwerpunkt hat eine Laufzeit von zwischen 8 und 12 Jahren. Durchschnittlich wird jeder jährlich mit rund 1,7 Millionen Franken von der UZH alimentiert und vierteljährlich von externen Spezialisten evaluiert.

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