Unified Communications bei KMU: Shared Services als Einstiegsweg?

2. Oktober 2008 um 05:51
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Für Outsourcing-Unwillige: Infrastruktur selbst betreiben, aber nur am Hauptsitz.

Für Outsourcing-Unwillige: Infrastruktur selbst betreiben, aber nur am Hauptsitz.
Wenn KMU Voice-over-IP beziehungsweise Unified Communications (UC) einrichten, scheuen sie meist noch vor Outsourcing beziehungsweise "Managed Services" zurück und versuchen den Eigenbetrieb. Es gäbe aber noch einen gescheiten Mittelweg, findet das deutsche Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Berlecon Research: Shared Services.
Dabei bleibt der Betrieb im Haus, was Sicherheits- und Verfügbarkeitsbedenken lindern könnte, aber die UC-Infrastruktur wird nur in der Firmenzentrale eingerichtet, und von weiteren Niederlassungen als "Service" bezogen.
Dadurch, so der Berlecon-Experte Philipp Bohn, sinken zum Beispiel die Anschaffungskosten, da nicht für jeden Standort eine Serverlandschaft eingerichtet werden muss. Auch wenn neue Niederlassungen gegründet werden, muss wenig Infrastruktur beschafft werden, um diese einzubinden. Ausserdem kann die Lösung zentral verwaltet werden, was Kosten sparen sollte und IT-Leute in den Niederlassungen entlastet. (hjm)
Einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema finden Sie in unserer Rubrik "Features".

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