Unispital Zürich ersetzt Personal-Handys bereits nach einem Jahr

14. Januar 2020, 12:15
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Das USZ beschafft für seine Angestellten iPhones für 11,5 Millionen Franken.

Das Unispital Zürich (USZ) ersetzt bereits nach rund einem Jahr die Handys für seine Angestellten, wie der 'Tages-Anzeiger' berichtet. Das Personal erhält demnach iPhones für 11,5 Millionen Franken. Erst 2018 hatte das Spital persönliche tragbare Telefone für das Personal beschafft und dafür 350'000 Franken ausgegeben. 
Im neuen Vertrag sei nicht nur die Beschaffung der Geräte über die kommenden vier Jahre inbegriffen, sondern auch die Abos, hielt die Pressestelle des USZ gegenüber dem 'Tagi' fest. Die bisherigen Feature Phones seien von Anfang an als Übergangslösung gedacht gewesen. Ihre Funktionalität habe aber zum Zeitpunkt der Beschaffung ausgereicht. Mittlerweile seien medizinische Apps dazu gekommen. Mit der Beschaffung lege man nun die Grundlagen für den Einsatz weiterer Applikationen, so die Medienstelle.
Offenbar sind nicht alle glücklich über den Entscheid. Im 'Tages-Anzeiger' (Paywall) wird ein Arzt zitiert, der die bestehenden Geräte als ausreichend bezeichnet. Zudem würde man mit den iPhones verpflichtet, privat erreichbar zu sein. Schliesslich seien die iPhones wenig robust und so könnte ein häufiger Ersatz notwendig werden, so der Arzt weiter. Dem widerspricht die Pressestelle des USZ und verweist darauf, dass Smartphones weltweit in Spitälern im Einsatz seien.

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