Unisys bringt "on demand" auch für Windows-Server

9. Juni 2005, 11:26
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"It is server capacity when you need it, not when you don’t.”

"It is server capacity when you need it, not when you don't.”
Der US-amerikanische Systemintegrator und IT-Dienstleister Unisys stellte gestern die so genannten "Real Time Capacity" (RTC) Server vor. Die Maschinen mit der Bezeichnung "ES7000 RTC" sollen den Investitionsschutz nun auch für Windows-Plattformen gewährleisten. Das heisst, der Kunde bezahlt nur Kapazitäten, die er auch wirklich nutzt. Rechenleistung und Speicher sind so bei Bedarf abrufbar ("on demand"). Wird eine Applikation über eine bestimmte Zeit nicht benutzt, muss man dafür nicht bezahlen.
"Wir ermöglichen mit den RTC-Servern eine bessere Kalkulation von Anschaffungskosten und eine kontrollierbarere Prozessabwicklung", sagte Leo Daiuto, Präsident Systems and Technology bei Unisys. "It is server capacity when you need it, not when you don't."
Die genaue Abrechnung von benutzten Applikationen auf Intel-basierenden Windows-Servern war bisher in dieser Form nicht möglich. Mit der Entwicklung der "ES7000 RTC" Server will Unisys den Herstellern von Unix-basierenden Plattformen einen Strich durch die Rechnung machen. Mit Unix/RISC Architektur ausgestattete Serverumgebungen verlieren gemäss Unisys an Bedeutung, während der Absatz von Intel-Servern mit Windows- oder Linux-OS steigt.
Leistung, Verfügbarkeit und Anwendungskomfort dieser Datenbankserver seien vergleichbar mit Unix-Plattformen, die Kosten allerdings seien wesentlich geringer, lobt Unisys seine eigene Server-Reihe. Mit den neuen RTC-Servern gelange man einen Schritt näher zur Migration von teuren, proprietären Unix/RISC Plattformen zu standardbasierenden Intel-Umgebungen, sagte Phil Brace, General Manager von Intels Server Plattform Group Marketing.
Das "Unisys Sentinel Management" warnt den User wenn mehr Kapazität benötigt wird. Mit einem einzigen Mausklick und in einer durchschnittlichen Zeit von 15 Minuten erlaube Sentinel dem Systemoperator zusätzliche Ressourcen verfügbar zu machen.
Yücel Toprak, zuständig für Marketing Kommunikation bei Unisys, bestätigte, dass die neuen RTC-Server auch in der Schweiz ab sofort erhältlich sind. Der Preis lässt sich nicht so einfach festlegen. Toprak nannte ein Bespiel: Ein Server mit vier aktiven Prozessoren und weiteren vier im "schlafenden" Zustand käme auf etwa 51'000 Franken zu stehen. Die Kosten erhöhen sich, wenn weitere CPUs aktiviert werden. Ein Server mit vier aktiven Prozessoren koste soviel wie ein herkömmlicher 4-CPU-Server plus 10 Prozent. Ein Server mit acht aktiven Prozessoren entspreche preislich etwa einem 8-CPU-Server.
Ein Prozessor kann auch nur periodisch (beispielsweise während dem turbulenten Weihnachtsgeschäft) aufgeschaltet und danach wieder zurückgeschaltet werden. (Maurizio Minetti)

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