United Security Providers versucht sich vermehrt als "Hersteller"

26. März 2007, 15:06
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Das vor allem als IT-Security-Integrator tätige Gümliger Unternehmen United Security Providers (--http://www.

Das vor allem als IT-Security-Integrator tätige Gümliger Unternehmen United Security Providers (ex-Tetrade, Netbeat und Sophia) versucht, den Bereich des Handels mit eigenen Produkten weiter zu verstärken.
Gerade haben die Gümliger nun einen OEM-Vetrag mit dem Berliner Softwarehersteller mikado abgeschlossen. Im Rahmen des Vertrags wird United Security Providers ab April das Produkt "macmon" von mikado in der Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Dubai und Oman unter eigenem Namen vermarkten. United Security Providers kombiniert die mikado-Software dabei mit eigener Hardware und vertreibt sie als Appliance. Der Vertrieb soll dabei hauptsächlich indirekt, über Distributoren und VARs, aufgebaut werden, wie uns Louis Oetiker von United Security Providers erklärte.
"macmon" ist eine Lösung für die Netzwerkzugangskontrolle. Zielkundschaft sind mittelgrosse Unternehmen. Im Gegensatz zu den meisten Produkten auf diesem Gebiet ist macmon aber herstellerunabhängig und kann somit auch Netzwerke schützen, die aus Komponenten unterschiedlicher Hersteller aufgebaut sind. Es soll zum Beispiel anhand der MAC- oder IP-Adressen unbekannte Geräte, Umzüge von Geräten und Angriffe auf Switches erkennen, diese melden und den Zugriff durch Unbefugte verhindern. (hjm)

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