Unter zehn Prozent der Gmail-User nutzen Zwei-Faktor-Authentifizierung

19. Januar 2018, 15:01
  • security
  • google
  • sicherheit
image

Seit fast sieben Jahren bietet Google für Gmail-Accounts eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).

Seit fast sieben Jahren bietet Google für Gmail-Accounts eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Nun hat der Konzern mitgeteilt, wie viele der aktiven Konten damit gesichert werden: Es sind weniger als zehn Prozent. Die Gründe dafür dürften in einer Mischung aus Sorglosigkeit und Unkenntnis zu finden sein sowie wohl auch in der verminderten Benutzerfreundlichkeit.
'The Register' hat Googles Software-Ingenieur Grzegorz Milka gefragt, warum der Konzern 2FA nicht obligatorisch mache. Die Antwort ist kurz und simpel: Usability. "Es geht darum, wie viele Leute wir vertreiben würden, wenn wir sie zwingen würden, zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen", so Milka.
Weitere Zahlen zu dieser Frage sind uns nicht bekannt. Aber es ist anzunehmen, dass bei ähnlichen Diensten wie Gmail gleich wenige Anwender eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Und dies obwohl kompromittierte Passwörter der Königsweg von Hackern in Accounts darstellen.
'Two Factor Auth' bietet einen Überblick über Websites und Dienste, die 2FA anbieten. Allerdings ist nicht alles ganz aktuell. (ts)

Loading

Mehr zum Thema

image

EPD-Infoplattform von eHealth Suisse gehackt

Unbekannte haben von der Website Patientendossier.ch Nutzerdaten abgegriffen. Das BAG erstattet Anzeige, gibt aber Entwarnung.

publiziert am 30.9.2022 2
image

Palantir übernimmt 230-Millionen-Auftrag, um US-Drohnen effizienter zu machen

Der opake Datenanalyse-Konzern des rechtslibertären Milliardärs Peter Thiel gibt auch in Europa wieder zu Reden. CEO Alex Karp inszeniert sich als kritischer Geist.

publiziert am 30.9.2022
image

Podcast: Sollten noch Produkte von Huawei und Kaspersky eingesetzt werden?

Wir debattieren, was es für die Schweiz bedeutet, wenn Produkte von Firmen aus autoritären Ländern eingesetzt werden. Zudem gehen wir den Transparenzinitiativen von zum Beispiel Kaspersky und Huawei auf den Grund und fragen uns: Sind die Amerikaner eigentlich besser?

publiziert am 30.9.2022
image

Ransomware-Banden kaufen Erstzugänge extern ein

Für nur gerade 10 Dollar können sich Cyberkriminelle auf Darkweb-Flohmärkten Zugänge zu Systemen kaufen. Damit können sie dann Schlimmes anrichten.

publiziert am 29.9.2022