Unternehmen ohne Berührungsängste zum iPad

24. August 2010, 14:31
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Das iPad könnte viel schneller ein Businesswerkzeug werden, als seinerzeit das iPhone. Die Konkurrenz kann vorest nur ohnmächtig zuschauen.

Das iPad könnte viel schneller ein Businesswerkzeug werden, als seinerzeit das iPhone. Die Konkurrenz kann vorest nur ohnmächtig zuschauen.
Apples iPhone wurde bei seinem Erscheinen noch von einer Mehrheit der Unternehmen zuerst ausgesperrt. Es fand erst im Laufe der Zeit vor allem dank der Hartnäckigkeit von iPhone-vernarrten Managern sowie sicherheitstechnischen Nachbesserungen von Apple doch noch Einzug in den Business-Alltag. Beim iPad könnte das nun ganz anders laufen.
Schon im Juni erklärte Apples COO Tim Cook, dass man selbst darüber überrascht sei, dass bereits mehr als die Hälfte der Fortune 100-Unternehmen iPads antesten würden und teilweise sogar bereits an einige Angestellte verteilt hätten. Kürzlich berichtete auch ein Forrester-Analyst von ähnlichen Erfahrungen: "Jeder in der IT stürzt sich förmlich darauf. Die IT-Verantwortlichen wollen nicht abwarten, bis sich die Leute anfangen zu beschweren. Das Motto ist: Schauen wir uns doch mal ein paar von den Dingern an und schauen, wozu sie gut sind."
Das 'Wall Street Journal' hat in einem interessanten Hintergrundartikel auch einige konkrete Beispiele für den Einsatz von iPads in Unternehmen zusammengetragen. Mercedes-Benz Financial hat beispielsweise einige Daimler-Verkaufsstellen mit iPads ausgerüstet. Die Idee: Verkäufer sollen schon mit einem Kreditantrag beginnen können, während sie noch mit einem potentiellen Kunden neben dem Auto seines Begehrens stehen. Der Opthalmika-Hersteller Bausch & Lomb hat eine App für seine Verkäufer entwickeln lassen und 50 davon mit iPads ausgestattet. Das Gesundheitsunternehmen Kaiser Permanente testet den Einsatz von iPads in als mobile Zugangsgeräte zu Röntgenbildern CT-Scans usw. in seinen Grosslaboren, Die Anwaltskanzlei Sonnenschein Nath & Rosenthal gewährt bereits 50 Mitarbeitern Zugriff auf interne Systeme über iPads und überlegt sich, ihren Anwälten schon nächstes Jahr iPads als Alternative zu Laptops anzubieten.
Ein Grund mehr für die Konkurrenten aus dem PC-Lager, sich dafür in den Hintern zu beissen, dass sie immer noch keine valablen direkten Konkurrenzprodukte zum iPad auf den Markt bringen konnten. Bei der Mehrheit wird dies wohl auch bis mindestens bis im Frühling 2011 so bleiben. Bis dahin müssen sie Apple den Markt notgedrungen zu fast 100 Prozent überlassen. (hjm)

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