US-Militär verbietet USB-Sticks

21. November 2008, 14:08
  • security
  • usa
image

Wie das Magazin Wired.

Wie das Magazin Wired.com berichtet, hat das amerikanische Militär die Nutzung von USB-Sticks, aber auch von Flash-Media-Karten, Floppy-Disks und anderen mobilen Speichergeräten, mit sofortiger Wirkung verboten. Hintergrund sei ein Virus namens Agent.btz, der eine Variante des Wurms SillyFDC sein soll. Er verbreitet sich ausschliesslich über mobile Speichergeräte, infiziert die daran angeschlossenen Geräte und lädt anschliessend Code von einem Webserver nach.
Das Verbot lässt darauf schliessen, dass das Virus bereits grosse Verbreitung in den Reihen des Militärs gefunden hat. Gemäss dem Bericht würden mobile Datenträger erst wieder zugelassen, wenn sie frei von jeglichen Schädlingen seien. Ausnahmen seien nur in kritischen Fällen zugelassen, in denen keine geheimen Daten im Spiel sind. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Nach Angriffswelle: Skript der CISA soll ESXi-Opfern helfen

Die US-Security-Behörde hat ein Skript veröffentlicht, um ESXi-Server wiederherzustellen.

publiziert am 8.2.2023
image

Alphv hackt Schweizer Finanzdienstleister Finaport

Die Cyberkriminellen konnten nach eigenen Angaben eine grössere Menge an Daten des Vermögensverwalters erbeuten. Die gestohlenen Informationen sind im Darkweb einsehbar.

publiziert am 8.2.2023
image

Neue Chefin für das BSI

Die Tech-Expertin Claudia Plattner soll die Spitze des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) übernehmen, nachdem das Amt monatelang unbesetzt war.

publiziert am 7.2.2023
image

Polizei schiesst Kryptomessenger Exclu ab

Die App soll ein grosser Favorit von Kriminellen und Drogenschmugglern gewesen sein. Nun haben die Behörden die Dienste abgeschaltet, auch dank Hinweisen aus dem "Cyberbunker".

publiziert am 7.2.2023