US-Politik beschäftigt sich mit IoT-Sicherheit

5. Dezember 2016, 16:36
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Die DDoS-Attacke, die --http://www.

Die DDoS-Attacke, die im Oktober weite Teile des Internets in den USA lahm legte, hat bewirkt, dass sich dort nun auch die Politik mit der Sicherheit von Internet-of-Things-Geräten befasst. Im letzten Monat hat beispielsweise ein Komitee des Repräsentantenhauses Experten zu dem Thema befragt und sich angehört, was sie für Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit hätten.
Viele der von Politikern befragten Security-Experten glauben, dass man es nicht der Industrie alleine überlassen könne, für die Sicherheit von IoT-Geräten zu sorgen, sondern dass ein gewisses Mass an Regulierung nötig sei. Kevin Fu, Informatikprofessor an der University of Michigan schlug beispielsweise vor, eine unabhängige Stelle zu schaffen, welche, analog zu Crash-Tests bei Autos, die Sicherheit von IoT-Geräten testet. Die gleiche Stelle könnte auch nach erfolgreichen Angriffen rekonstruieren, was schief gelaufen ist.
Auch die Anfang dieses Jahres von Präsident Obama ins Leben gerufene Kommission zur Verbesserung der nationalen Sicherheit beschäftigt sich mit dem Thema, wie das ‘Wall Street Journal’ berichtet. Der Kommission schwebt unter anderem ein von einer Behörde verliehenes Label vor, an dem Anwender als sicher eingestufte Geräte erkennen könnten. Die Kommission würde gerne so bald wie möglich mit Vertretern der neuen Trump-Administration reden, um ihnen ihre Anliegen zu schildern. Ob sie dabei auf offene Ohren stossen, ist allerdings eher fraglich. Eines der Wahlversprechen von Donald Trump war es, Regulationen für die Industrie wo immer möglich abzuschaffen, und keine neuen einzuführen. (hjm)

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