US-Techfirmen buhlen um weibliche Angestellte

7. August 2015, 08:25
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In den USA gibt es keinen gesetzlich verankerten bezahlten Mutterschaftsurlaub.

In den USA gibt es keinen gesetzlich verankerten bezahlten Mutterschaftsurlaub. Ob und wie lange Eltern nach der Geburt ihres Kindes eine bezahlte Auszeit erhalten, hängt von den einzelnen Unternehmen ab. Um im Wettbewerb um Fachkräfte mithalten zu können, gewährt der US-Softwarekonzern Microsoft seinen Mitarbeitern künftig einen längeren Elternurlaub. Frischgebackene Väter und Mütter können nun zwölf Wochen bezahlte Elternzeit in Anspruch nehmen. Bisher waren es für Väter vier. Müttern bietet Microsoft unabhängig davon bereits eine bezahlte Auszeit von acht Wochen nach der Geburt.
Die Ankündigung von Microsoft folgt nur einen Tag auf die von Netflix: Der Streamingdienst kündigte an, Eltern in Zukunft ein Jahr lang nach der Geburt des Kindes bei voller Bezahlung freizustellen. Netflix begründete dies ebenfalls damit, dass man die Top-Kräfte halten wolle.
Laut Zahlen der US-Firma 'Care.com' von 2014, gehören weitere Tech-Konzerne zu denjenigen US-Unternehmen, die sich beim Mutterschaftsurlaub verhältnismässig grosszügig zeigen. Cisco etwa gewährt Müttern ein halbes Jahr bezahlte Auszeit nach der Geburt ihres Kindes. Bei Google sind es immerhin fünf Monate. Mitarbeiterinnen von Hewlett-Packard und Facebook in den USA, können nach der Geburt ihres Kindes 20 respektive 16 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub in Anspruch nehmen. (sda/kjo)

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