USA könnte Straf­massnahmen gegen ZTE bald aufheben

22. Mai 2018, 09:41
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Im Handelsstreit mit China lockert die US-Regierung einem Bericht des 'Wall Street Journals' zufolge die Daumenschrauben gegen den chinesischen Technologiekonzern ZTE.

Im Handelsstreit mit China lockert die US-Regierung einem Bericht des 'Wall Street Journals' zufolge die Daumenschrauben gegen den chinesischen Technologiekonzern ZTE. Die Regierung werde das Verkaufsverbot an den zweitgrössten Smartphonehersteller Chinas aufheben, schreibt die Zeitung mit Berufung auf Insider. Voraussetzung sei, dass es wesentliche Veränderungen im Management gebe und auch eine "signifikante Geldstrafe" stehe zur Debatte. Die Verhandlungen zwischen China und den USA würden noch laufen, die Details seien noch nicht ausgearbeitet.
US-Präsident Donald Trump hatte bereits sein Entgegenkommen gegenüber ZTE signalisiert. Das Unternehmen musste seinen Betrieb grösstenteils einstellen, nachdem das US-Handelsministerium US-Zulieferern wie Qualcomm oder Intel für sieben Jahre verboten hatte, Bauteile oder Software an ZTE zu verkaufen. Der chinesische Konzern hat die Massnahmen als inakzeptabel und existenzbedrohend kritisiert. Hintergrund der US-Strafmassnahmen ist ein von ZTE eingeräumter Verstoss gegen Iran-Sanktionen. (kjo/sda)

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