USA setzen 7 weitere chinesische Firmen auf die Schwarze Liste

8. April 2021, 15:53
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Die Biden-Administration setzt die Tech-Politik von Donald Trump fort. Nun sind Supercomputing-Firmen an der Reihe.

Das US-Handelsministerium teilte mit, dass es 7 chinesische Supercomputing-Unternehmen auf eine schwarze Liste der US-Wirtschaft setzt, weil sie das chinesische Militär unterstützen.
Dies melden US-Medien wie die 'Washington Post' (Paywall).
Das Ministerium nennt die Firmen Tianjin Phytium Information Technology, Shanghai High-Performance Integrated Circuit Design Center, Sunway Microelectronics, das National Supercomputing Center Jinan, das National Supercomputing Center Shenzhen, das National Supercomputing Center Wuxi und das National Supercomputing Center Zhengzhou. Das Handelsministerium sagte, die Firmen seien "in den Bau von Supercomputern verwickelt, die von Chinas militärischen Akteuren, seinen destabilisierenden militärischen Modernisierungsbemühungen und/oder Massenvernichtungswaffenprogrammen genutzt werden."
"Supercomputing-Fähigkeiten sind für die Entwicklung vieler - vielleicht fast aller - modernen Waffen und nationalen Sicherheitssystemen, wie Atomwaffen und Hyperschallwaffen, unerlässlich", sagte US-Handelsministerin Gina Raimondo in einer Erklärung.
Unternehmen oder Staaten, die auf der sogenannten U.S. Entity List aufgeführt sind, müssen Lizenzen beim Handelsministerium beantragen, wenn sie US-Produkte einkaufen möchten. Diese Anträge würden laut 'Reuters' "einer strengen Prüfung unterzogen" und sind laut 'Washington Post' "sehr schwer zu bekommen", so dass es de facto einer Schwarzen Liste ähnelt.
Die neuen Regeln treten sofort in Kraft, gelten aber nicht für Waren von US-Lieferanten, die bereits ausgeliefert sind.

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